Geschäftsbericht DenizBank AG 2011
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Inhaltsverzeichnis 01 02 04 14 16 18 19 20 21 22 26 27 Tagesordnung Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht des Vorstandes Organe der Gesellschaft Bilanz Gewinn und Verlustrechnung Anlagenspiegel Darstellung der Komponenten des Eigenkapitals und ihrer Entwicklung für das Geschäftsjahr 2011 Anhang zum Jahresabschluss 2011 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bestätigungsvermerk Geschäftsstellen der 16. ordentlichen Hauptversammlung der DenizBank Aktiengesellschaft am 13. April 2012 1. Vorlage des Jahresabschlusses samt Anhang sowie des Lageberichtes der DenizBank AG für das Geschäftsjahr 2011 einschließlich des Berichtes des Aufsichtsrates 2. Beschlussfassung über die Gewinnverwendung 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2011 4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2011 5. Beschlussfassung über die Wahl des Abschluss- und Bankprüfers für das Geschäftsjahr 2013 6. Wahl in den Aufsichtsrat Tagesordnung DENİZBANK FİNANSAL HİZMETLER GRUBU FAALİYET RAPORU 2011 Bericht des Aufsichtsrates DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Dem Aufsichtsrat bietet sich genügend Anlass stolz zu sein auf die Leistungen, welche die Bank seit der Übernahme im September 2002 vollbracht hat. Trotz der Verschärfung der Herausforderungen, denen sich die Finanzwirtschaft weltweit und in Österreich ausgesetzt sah, hat unsere Bank ein erfolgreiches Ergebnis erzielt. Gefestigt durch die gute Kapitalausstattung und eine dynamische Refinanzierungsbasis konnte die DenizBank AG von den Möglichkeiten am Markt unter Anwendung eines strikten Risikomanagements profitieren. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand über die expansive Geschäftsentwicklung in Österreich, Deutschland und Russland über wesentliche Kreditgewährungen, Investitionen und andere bedeutende Angelegenheiten informiert. Der Aufsichtsrat versammelte sich am 18. März, 10.Juni, 6.September und 29.Dezember des Geschäftsjahres 2011, nahm alle seine Verpflichtungen gemäß des Gesetzes und der Satzung wahr und beobachtete die betrieblichen Tätigkeiten des Vorstands der Bank regelmäßig. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat mündlich und schriftlich, in regelmäßigen Abständen, ausführlich, umfangreich und zeitgerecht über die beabsichtigten Geschäftsstrategien, die wichtigsten Geschäftsvorfälle, die Position und die Entwicklung der Bank. Der Jahresabschluss 2011 und der Lagebericht der DenizBank AG, welche in Übereinstimmung mit dem österreichischen Unternehmensgesetzbuch (UGB) aufgestellt wurden, wurden von Deloitte Wirtschaftsprüfungs GmbH, Wien, geprüft. Der Vorstand legte planmäßig Berichte über die Ausschöpfung von Konzernrisikolimiten vor. Der Aufsichtsrat führte außerdem eine detaillierte Überprüfung der Schwerpunkte der Risikoüberwachung durch und hat ein Audit Committee, Credit Approval Committee und Remuneration Committee zur Überwachung der Geschäftsaktivitäten der Bank im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen eingesetzt. Interne Revision, Controlling, Risk Management, AML & Compliance, Legal und Credit Risk Management Bereiche lieferten den entsprechenden Komitees des Aufsichtsrats in regelmäßigen Abständen Informationen. 02 Der Jahresabschluss 2011 und der Lagebericht der DenizBank AG, welche in Übereinstimmung mit dem österreichischen Unternehmensgesetzbuch (UGB) aufgestellt wurden, wurden von Deloitte Wirtschaftsprüfungs GmbH, Wien, geprüft. Der Aufsichtsrat nahm die Ergebnisse durch seinen Prüfungsausschuss rechtzeitig zur Kenntnis und bestätigte die Abschlussprüfung. Die abschließende Betrachtung offenbarte keine Mängel. Der Aufsichtsrat stimmt über Empfehlung des Prüfungsausschusses mit dem Lagebericht und dem Vorschlag zur Gewinnverwendung überein und bewilligt den Jahresabschluss gemäß § 96 (4) des Aktiengesetzes. Herr Marc Lauwers wurde in der Hauptversammlung am 18.März 2011 als Mitglied des Aufsichtsrates bestellt; Herr Dirk Bruneel ist mit gleichem Tag aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Herr Derya Kumru wurde in der Sitzung des Aufsichtsrates am 4.November 2011 als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates ernannt. Dem Aufsichtsrat bietet sich genügend Anlass stolz zu sein auf die Leistungen, welche die Bank seit der Übernahme im September 2002 vollbracht hat. Wir sind zuversichtlich, dass sich die erfolgreiche Entwicklung der Bank in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Mit Unterstützung der DenizBank Financial Services Group, des Aufsichtsrates und der Aktionäre, wird der Vorstand den erfolgreichen Weg zu einer der einflussreichsten und anerkanntesten Banken in der Region fortsetzen. Wien, im April 2012 Der Aufsichtsrat Hakan Ateş Vorsitzender des Aufsichtsrates 03 Lagebericht des Vorstandes DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Allgemeine Wirtschaftsbedingungen Im Jahr 2011 befand sich die europäische Staatsschuldenkrise im dritten Jahr und setzte auf dem Kontinent ihre Wirkung auf das Wirtschaftswachstum mit einem Wachstumsrückgang von 0,4% in der Eurozone fort. Im letzten Jahr stieg die Inflationsrate in Europa weiter an. In Österreich lag der Grund hauptsächlich im Anstieg von Mineralölund Nahrungsmittelpreisen. Verschärfte Kapitalanforderungen und niedrige Zinssätze bedeuteten sicherlich eine weitere Herausforderung für die Banken in Österreich. Trotz dieser äußeren Schwierigkeiten hat die DenizBank AG ihre Geschäftsfelder und ihre Wettbewerbssituation erfolgreich verbessert. Aus Sicht des Marktes war das Jahr 2011 sehr volatil. Defensive Anlageklassen wie Gold waren die Gewinner, während die Preise auf den unstabilen Aktienmärkten in Teilen Europas und den Vereinigten Staaten angesichts einer Double-Dip-Rezession fielen. Unser konservatives Geschäftsmodell mit dem Fokus auf kundenorientiertem Geschäft und aktivem Risikomanagement hat sich erneut als sehr stark und belastbar bewährt. Wir konnten 2011 durch die Ausweitung unseres Geschäfts in unseren Heimatmärkten in Österreich, Deutschland, der Türkei und Russland weiter an Stärke gewinnen. Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Verlangsamung in Österreich konnten wir mit unserem Wachstum in Schwellenländern außerhalb der Eurozone ausgleichen. Geschäftsentwicklung Das Jahr 2011 war durch weiteres Geschäftswachstum gekennzeichnet. Wir haben die Kundenzahl wieder deutlich erhöht, vor allem mit attraktiven Angeboten für Privatanleger, gepaart mit einer service- und bedarfsorientierten Betreuung sowohl über Filialen als auch Online Banking (www.denizbank.at für Österreich, www.denizbank.de für Deutschland). Mit unseren 11 Filialen, davon 5 in Wien, jeweils eine in Bregenz, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wiener Neustadt sowie unserer ausländischen Zweigniederlassung in Frankfurt am Main haben wir ein starkes Servicenetzwerk geschaffen. Mit langen Öffnungszeiten inklusive Samstagen, unserem Contact Center und dem Online Banking Portal sind wir in der Nähe unserer Kunden, und für sie stets erreichbar. Für unsere Privat- und Firmenkunden bieten wir außerdem unseren bekannten Auslandszahlungsservice an, welcher auch von Kunden, die nicht in ständiger Geschäftsbeziehung zu uns stehen, zunehmend in Anspruch genommen wird. Die Kooperation mit MoneyGram für einen weltweit schnellen Zahlungsverkehr wird fortgesetzt, womit wir unseren Kunden global mehr als 260.000 MoneyGram Zahlstellen zur Verfügung stellen. Als Türkei-Spezialist für Außenhandelsfinanzierungen, Geschäftsabwicklungen und -anbahnungen ist unser Kreditinstitut im Rahmen dynamisch wachsender bilateraler Handels- und Investitionsvolumen ein wichtiger Partner für Unternehmen und Privatkunden. Durch das dichte Filialnetz unserer Muttergesellschaft in der Türkei wollen wir vor allem den mittelständischen Wirtschaftstreibenden unseren umfassenden Service für 04 Außenhandelsfinanzierungen und Geschäftsabwicklungen offerieren. Unsere Kunden profitieren dabei auch von den gruppeninternen Synergien mit der DenizBank Financial Services Group und dem DEXIA Konzern. Die schnell expandierende DenizBank Financial Services Group hält fast 100% der DenizBank AG. Mit 588 Bankfilialen in der Türkei und mehr als 9.800 Mitarbeitern zählt unser Eigentümer, DenizBank A.Ş., zu den sechs größten Privatbanken der Türkei. Als Teil dieses türkischen Konzerns haben wir einen starken Fokus auf gemeinsame Kunden. Die DEXIA Gruppe ist als Eigentümerin der DenizBank Financial Services Group eines der größten Finanzinstitute weltweit. Als Folge der sich verschlechternden europäischen Staatsschuldenkrise gab die DEXIA Gruppe am 20. Oktober 2011 ein grundlegendes Restrukturierungsprogramm, inklusive des Verkaufs der DEXIA Bank Belgien an den Belgischen Staat, bekannt. Die DenizBank AG betreibt eine Zweigniederlassung in Frankfurt mit der Bezeichnung DenizBank (Wien) AG, Zweigstelle Frankfurt/Main. Es ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen im Geschäftsjahr. Mit der persönlichen Beratung vor Ort, der umfassenden Online Banking Plattform und dem modern ausgestatteten Contact Center betreut die Zweigniederlassung ihre Kunden optimal und registriert eine nachhaltig steigende Kundenanzahl. Die DenizBank AG verfügt über 51% der Anteile der CJSC DenizBank Moskau. Die restlichen 49% hält die DenizBank A.Ş., Türkei. Die Tochtergesellschaft trägt wesentlich zur Realisierung von Geschäftsmöglichkeiten für Kunden der beiden Anteilseigner bei. Erläuterung von Bilanzpositionen Die Bilanzsumme zum Jahresschluss 2011 beläuft sich auf 3.193,0 Mio. Euro und liegt damit 1.017,6 Mio. über der Vorjahreszahl von 2.175,4 Mio. Euro. Entwicklung der Bilanzsumme in Mio. Euro 2008 1,687.1 2009 Das traditionelle Sparbuch erlebt eine unveränderte Renaissance. Wir konnten dem erhöhten Bedürfnis nach Sicherheit und Kundennähe in diesem Bereich mit einer optimierten Produktpalette begegnen. Unsere Spareinlagen sind überdurchschnittlich von 755,7 Mio. Euro am Jahresschluss 2010 um 142,6 Mio. Euro auf 898,3 Mio. Euro zum Jahresschluss 2011 gestiegen, wobei der Anteil mit einer vereinbarten Laufzeit oder Kündigungsfrist 92,55% betrug. Die DenizBank AG unterliegt als österreichische Bank uneingeschränkt den österreichischen Bestimmungen zur Einlagensicherung und Anlegerentschädigung (§ 93 ff BWG). Die DenizBank AG ist Mitglied bei der gesetzlichen Sicherungseinrichtung der Banken und Bankiers, der Einlagensicherung der Banken und Bankiers Gesellschaft m.b.H. Veränderungen wesentlicher Bilanzpositionen 2011 in Mio. € Bilanz Kundenkredite Kredite an Kreditinstitute Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Davon Spareinlagen Eigenkapital + 1.018 + 684 + 230 + 227 + 652 + 143 + 101 Im November 2011 wurde das gesamte ausstehende Ergänzungskapital in Höhe von 94 Mio. Euro gekündigt, in voller Höhe zurückgezahlt und durch das von der DenizBank A.Ş. gezeichnete Kernkapital ersetzt. Somit gab es zum Jahresabschluss 2011 keine nachrangige Verbindlichkeit. 1,143.4 2007 Trotz der globalen Finanzkrise konnten wir unsere Einlagenbasis und unsere Liquidität in unseren Heimatmärkten in Österreich, Deutschland, Russland und der Türkei signifikant stärken. Das spiegelt das entscheidende Vertrauen unserer Kunden in die DenizBank AG wider. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einschließlich Spareinlagen sind um 33,9% auf 2.574,0 Mio. Euro (1.922,0 Mio. Euro in 2010) gestiegen. Die Zahlen werden durch Verbindlichkeiten gegenüber Banken in Höhe von 269,7 Mio. Euro (42,7 Mio. Euro in 2010) ergänzt. durch DenizBank A.Ş. zum Ausgabekurs von 250% beschlossen, welcher sofort zur Gänze bar zu leisten war und am 25. November 2011 in das Firmenbuch eingetragen wurde. Nach der Zuweisung von Gewinnrücklagen und Dotierung der Haftrücklage gemäß § 23 Abs.6 ff BWG in Höhe von 22,6 Mio. Euro beläuft sich das gesamte Eigenkapital auf 294,3 Mio. Euro zum Jahresabschluss 2011 (193,1 Mio. Euro in 2010). Unser Eigenkapitalkoeffizient von 11,73% der risikogewichteten Bemessungsgrundlage liegt um mehr als 45% über dem gesetzlich vorgeschriebenen Koeffizienten von 8,00%. Entwicklung der Eigenmittel in Mio. Euro 36.6 41.6 16.6 58.1 2007 85.1 2008 295.4 16.6 157.8 121.0 2009 Kernkapital 2010 2011 Ergänzungskapital Ergebnisentwicklung Der Nettozinsertrag in Höhe von 45,0 Mio. Euro und die Provisionsnettoerlöse in Höhe von 2,4 Mio. Euro spiegeln unsere ausgezeichnete Ertragslage wider. Die Betriebserträge können in Höhe von 47,7 Mio. Euro ausgewiesen werden, das sind 15,1 Mio. Euro oder 46,6% mehr als im Vorjahr. Obwohl unsere Investitionen in Personal und IT im Jahr 2011 fortgesetzt wurden und wir ein Wachstum des Geschäftsvolumens von 47% hatten, stiegen unsere operativen Kosten nur leicht auf 15,8 Mio. Euro (15,7 Mio. Euro in 2010). 3,193.0 2,175.4 1,404.5 Das Portfolio von festverzinslichen Wertpapieren wurde per 31. Dezember 2011 von 59,2 Mio. Euro auf 80,1 Mio. Euro erhöht. 2010 2011 Durch die starke Marktpräsenz unterstützt, stiegen die Kundenkredite von 1.579,6 Mio. Euro auf 2.263,7 Mio. Euro. Während des gesamten Jahres 2011 verfügte die DenizBank AG durchgängig über ausreichende Liquidität und konnte ausgewählten Banken überschüssige Liquidität zur Verfügung stellen. Zum Jahresende betrugen die Kredite an Banken 693,6 Mio. Euro. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 10. August 2011 wurde die Erhöhung des Grundkapitals von Nominale EUR 35.830.695,92 um EUR 7.999.843,84 auf EUR 43.830.539,76, und zwar von 49.304 Stück Aktien um 11.008 Stück Aktien auf 60.312 Stück neue, auf Namen lautende Stückaktien durch DenizBank A.Ş. zum Ausgabekurs von 250% beschlossen, welcher sofort zur Gänze bar zu leisten war und im Firmenbuch am 27. August 2011 eingetragen wurde. Auf Grund des Beschlusses vom 17. November 2011 über die Rückzahlung von Ergänzungskapital wurde eine weitere Erhöhung des Grundkapitals von Nominale EUR 43.830.539,76 um EUR 37.999.984,97 auf EUR 81.830.524,73 und zwar von 60.312 Stück Aktien um 52.289 Stück Aktien auf 112.601 Stück neue, auf Namen lautende Stückaktien Unser Betriebsergebnis 2011, das durch ein straffes Kostenmanagement unterstützt wurde, belief sich auf 31,9 Mio. Euro. (16,8 Mio. Euro in 2010) Entwicklung des Betriebsergebnis in Tsd. Euro 31,894 16,804 13,680 15,113 9,208 2007 2008 2009 2010 2011 Unser Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) beläuft sich auf 31,3 Mio. Euro (16,7 Mio. Euro in 2010) Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug 22,6 Mio. Euro (15,1 Mio. Euro in 2010). 05 Lagebericht des Vorstandes DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Kennzahlen 2011 2010 2009 2008 Eigenmittelquote (%) 11,73 10,07 9,89 11,69 Eigenkapitalrendite (%) 9,97 10,77 10,14 17,07 Ergebnis vor Steuern (TEUR) 31.281 16.713 10.645 7.199 Ergebnis vor Ertragsteuern/Mitarbeiter (TEUR) 167,3 93,2 62,9 46,4 Loan Deposit Ratio (%) 87,94 82,19 74,83 94,47 Nettozinsspanne 1,68 1,52 1,65 2,06 Aufwand-Ertrag-Verhältnis (%) 35,39 48,79 48,34 52,46 Cashflow aus der Betriebstätigkeit (TEUR) (2.322) (39.140) 5.326 (31.433) Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR) (824) (674) (1.022) (11.570) Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR) 78.366 40.000 0 40.000 Auf Grund der sehr positiven Ertragssituation und nach Dotierung der Haftrücklage gemäß § 23 Abs.6 BWG in der Höhe von 5,8 Mio. Euro schlägt der Vorstand vor, einen Betrag von 16,8 Mio. Euro den Gewinnrücklagen zuzuführen. Geschäftsfelder und Stabsbereiche CORPORATE & COMMERCIAL BANKING Als Repräsentant der Deniz Financial Services Group in Österreich betreibt die DenizBank AG eine volle Palette von Bankprodukten durch ein spezialisiertes Team für Firmenkunden und Depositengeschäft. Sie bietet alle Arten von Produkten und Dienstleistungen an wie z. B. Barkredite, Akkreditive, Handelsfinanzierungen, Konto- und Cashmanagement. Die DenizBank AG orientiert sich dabei an ihren Kunden und ist als Geschäftsbank für Firmenkunden bekannt für ihr exzellentes Relationship Management, für innovative und flexible Lösungen, für ihr hoch qualifiziertes Personal, ihren Finanzberatungsservice, ihre Fähigkeit, für den Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen zu erbringen sowie ein extensives Produktportfolio einschließlich Produkten auf Nachfrage. Die Bank ist imstande, alle wichtigen Finanzdienstleistungen unter einem Dach anzubieten und dem Kunden als alleiniger Bankpartner zu dienen. PRIVATKUNDENGESCHÄFT Mit ihren Aktivitäten im Privatkundengeschäft in Österreich und Deutschland pflegt die DenizBank AG seit ihrer Gründung 1996 eine transparente und rücksichtsvolle Geschäftspolitik, wobei sie sich vollkommen bewusst ist, dass das Vertrauen der Kunden das wichtigste Gut einer Bank ist. Die neuesten ökonomischen und finanziellen Entwicklungen zeigten erneut, dass diese Politik richtig und zeitlos ist: ein Portfolio von über hunderttausend Kunden und ein nachhaltiges Wachstum bestätigen, dass die DenizBank AG auf dem richtigen und erfolgreichen Weg bei der Schaffung einer soliden Bankenmarke ist. Heute repräsentiert die DenizBank AG eine Bank, die für Kompetenz und Vertrauen steht. Diese Erfolgsgeschichte ist hauptsächlich auf die Prinzipien des rücksichtsvollen Bankings, Nähe zu unseren Kunden und ein transparentes Produktportfolio zurückzuführen. 06 2007 9,93 11,83 8.478 52,0 69,57 1,73 60,53 9.779 (1.570) 0 Die DenizBank AG operiert mit einem Netz von 11 Filialen in Österreich und einer Zweigniederlassung in Frankfurt am Main, Deutschland. Wir kombinieren die individuellen Beratungsdienstleistungen in unseren Filialen mit dem bequemen Online-Banking und den Dienstleistungen unseres Contact-Centers. Dieser integrierte Service wird von unseren Kunden sehr geschätzt. DenizBank AG steht ebenso für Effizienz. Wir sind mit einer schlanken Organisationsstruktur und einem hochmodernen Bankensystem ausgestattet und geben die Vorteile unserer Effizienz zu attraktiven Konditionen an unsere Kunden weiter. Mit einem klaren und transparenten Produktportfolio, unterstützt von exzellenten Dienstleistungen von hohem Niveau bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen. Außerdem hat die DenizBank AG dank ihrer konsequenten Konzentration auf klassischem und konservativem Banking ein Vertrauensfundament aufgebaut, das den wachsenden Bedarf unserer Kunden nach Sicherheit und Transparenz befriedigt. TREASURY Die DenizBank AG hat im Jahr 2011 entsprechend den Gruppenstandards ihre Korrespondenzbankbeziehungen, unter Berücksichtigung von Kundenwünschen weiter ausgebaut, insbesondere mit österreichischen Banken und ausländischen Finanzinstituten. Die Mitarbeiter der DenizBank AG besitzen internationale Erfahrung, Flexibilität und Kompetenz bei der Handhabung von Treasurygeschäften. Dadurch wurde die Bank zu einem erfolgreichen Teilnehmer an internationalen Geld- und Kapitalmärkten. Der Synergieeffekt in Bezug auf Erfahrungsaustausch und Marktzugang innerhalb der DenizBank Financial Services Group hat der Bank in dieser Hinsicht einen signifikanten Wettbewerbsvorteil eingebracht. Die von der DenizBank AG angebotenen Dienstleistungen konzentrieren sich auf die Finanzierung von Handelsflüssen, insbesondere in Form von (strukturierten) Handelsfinanzierungen und Dokumentengeschäft. PERSONAL Die Personalabteilung der DenizBank AG ist strategischer Partner des Vorstands, setzt die Unternehmenspolitik um und hat die Aufgabe, die Unternehmenskultur an jede einzelne Einheit weiterzugeben. Bei konsequenter Umsetzung des Prinzips der Suche der richtigen Person für den richtigen Job hat die Bank im Jahre 2011 53 neue Mitarbeiter eingestellt. Dabei hielt sie die Fluktuationsrate unter dem Durchschnitt der Branche. Die DenizBank AG ist stolz darauf, dass sie viel versprechende Karrierelaufbahnen nicht nur für junge Menschen sondern auch für erfahrene Personen anbieten kann, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf Talente innerhalb der Organisation richtet. Ständige Schulungsprogramme, die durch E-Learning angeboten werden, ermöglichen es der DenizBank AG, Zugang zu jedem einzelnen Mitarbeiter der Bank zu haben. Neben der Durchführung von gesetzlich vorgeschriebenen Schulungen über Sicherheit, Datenschutz, Compliance und Geldwäsche erhalten die Mitarbeiter die Gelegenheit, an verschiedenen Kursen für Spezialisten teilzunehmen. Dies verbessert nicht nur das Niveau technischer Kenntnisse sondern auch die langfristige Zufriedenheit der Mitarbeiter in ihrem Job. Außerdem hat die Ausweitung der Schulungs- und Entwicklungseinheit gezeigt, dass die DenizBank AG auch weiterhin hohe Standards bei der Schulung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter setzt. Die Vergütung bei der DenizBank AG ist leistungsbezogen und wird so bemessen, dass sie ein gesundes Risikomanagement fördert und nicht zur Übernahme exzessiver Risiken verleitet. Die Gesamtvergütung basiert auf einer Kombination von Leistungen des Einzelnen und der Geschäftseinheit sowie den Gesamtergebnissen der Bank. Der Vorstand legt die langfristige Strategie fest, indem er gemeinsam mit leitenden Angestellten individuelle Abteilungs- und Unternehmensziele bestimmt. Bei der Bewertung individueller Leistung werden finanzielle sowie nichtfinanzielle Kriterien berücksichtigt. Die Vergütung besteht aus einer Barzahlung, die an den Aktienkurs gekoppelt ist. 50% der Bruttobonuszahlung werden über einen Zeitraum von 5 Jahren zurückgestellt. Am Jahresende wird der Betrag durch den Aktienkurs korrigiert (maximale Schwankung 10%), und der vor-definierte Prozentsatz des Betrages wird dem Begünstigten gutgeschrieben. Die Gesamtsumme an Verbindlichkeiten auf Grund der variablen Vergütung wird die Eigenkapitaldecke der Bank nicht wesentlich beeinträchtigen. Angestelltenstruktur der DenizBank AG 2010 2011 Die DenizBank AG hat als Anbieter von fairen organisatorischen Möglichkeiten außerdem bewiesen, dass sie zu den besten Arbeitgebern gehört. Bericht über Vergütung und Entlohnung Entsprechend der überarbeiteten Capital Requirement Directives der EU und den Änderungen des Österreichischen Bankwesengesetzes hat die DenizBank AG eine Vergütungspolitik festgelegt und einen Vergütungsausschuss gebildet. Die Vergütungspolitik hat den Zweck, ein solides und effizientes Vergütungssystem und Risikomanagement in der DenizBank AG sicherzustellen. Mitarbeiter, deren professionelle Aktivitäten einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der DenizBank AG haben und bedeutende Risiken für die Bank verursachen können, fallen in den Bereich der Vergütungspolitik. Die definierten Richtlinien haben das Ziel, dass die Mitarbeiter Risiken vermeiden, die nicht mit dem Risikoappetit der DenizBank AG übereinstimmen. Die Vergütungspolitik trägt dazu bei, eine gesunde Kapitalbasis zu sichern und beinhaltet Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten Der Vergütungsausschuss trägt dazu bei, dass exzessive Risikoübernahmen verhindert werden und die Vergütungspolitik mit einem effektiven Risikomanagement vereinbar ist. Der Ausschuss wurde gebildet, um die kompetente und unabhängige Beurteilung der Vergütungspolitik und -praxis sowie der Anreize zu ermöglichen, die eingerichtet wurden, um Risiko, Kapital und Liquidität zu steuern. Der Vorsitzende und die Mitglieder des Vergütungsausschusses sind Mitglieder des Aufsichtsrats der DenizBank AG, die keine exekutiven Funktionen in der Bank ausüben. Der Ausschuss besteht aus 3 Mitgliedern, die für drei Jahre ernannt werden. Der Vergütungsausschuss stimmt quantitative und qualitative Ziele im Hinblick auf die langfristige Strategie zur Vermeidung von Interessenkonflikten mit dem Vorstand ab. % Änderung Informationen über unsere Mitarbeiter Mitarbeiter in der Hauptverwaltung 94 117 +24% Mitarbeiter in den Filialen 73 74 +1% Gesamtzahl der Mitarbeiter 167 191 +14% Demografische Struktur männlich 75 89 +18% weiblich 92 102 +11% Durchschnittliches Alter 32 31 Bildung und Ausbildung Universitätsabschluss Sonstiger Schulabschluss 43 44 +2% 124 147 +18% 164 188 +15% 5 8 +60% Zahl der Mitarbeiter, die eine Fremdsprache fließend beherrschen Nationalitäten IT & OPERATIONS Effizienz ist ein Schlüsselelement für die Ertragskraft eines Unternehmens. Die positive Entwicklung der Cost-Income-Ratio von 48,8% in 2010 auf 35,4% in 2011 bestätigt den Erfolg der DenizBank AG in diesem Punkt. Wichtiger noch als Effizienz ist die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bei unseren Prozessen und unterstützenden Systemen. Um die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, wurde die Mitarbeiterzahl in dem Bereich IT/Organisationsabteilung in 2011 aufgestockt. In 2011 wurde die Kernbankapplikation “Inter-Next” eingeführt, ein System der InterTech A.S., die auch ein Mitglied der DenizBank Financial Services Group ist. Die DenizBank AG verfügt jetzt über ein modernes, service-orientiertes Kernbankensystem, das alle Bankenbereiche außer dem Wertpapiergeschäft abdeckt. Dank der Flexibilität des neuen Systems konnten wir weitere Verbesserungen der unterstützenden Funktionen für die Geschäftsabläufe der Bank beschleunigen. Im Jahr 07 Lagebericht des Vorstandes DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 2011 haben wir uns darauf konzentriert, das interne Berichtswesen zu verbessern, Risikoanalysen zu automatisieren und Verbesserungen bei den gesetzlich vorgesehenen Annahmen unserer AML-Software vorzunehmen. In der Informationstechnologie und dem Netzwerk/System-Management werden die Unternehmensstandards der DenizBank Financial Services Group aufeinander abgestimmt und ständig verbessert. Diese Standards wurden unter Berücksichtigung der lokalen Vorschriften und Anforderungen auch in Österreich und Deutschland eingeführt. Alle Änderungen werden von dem IT-Sicherheit Beauftragten begleitet, der dafür verantwortlich ist, dass die Bank diese IT-Prozesse und Standards einhält. Das Team für Prozessmanagement hat zusammen mit den Prozesseignern der Geschäftsbereiche die Prozessdokumentationen der Bank überprüft und weiter verbessert. Außerdem hat das Team begonnen, das operationale Risiko der Bank in einer Selbsteinschätzung zu bewerten. Dieser Prozess wurde zusammen mit dem Risikomanagement eingeführt, das für die Bewertung des Ergebnisses verantwortlich ist. In 2011 wurden die europäische Internetüberweisungsplattform Target2 und eine heimische Unterversion von SEPA erfolgreich eingeführt. Außerdem ist ein Projekt für den vollständigen Ersatz des Wertpapierabwicklungssystems im Gange, dessen Fertigstellung für das 1. Quartal 2012 vorgesehen ist. COMPLIANCE UND GELDWÄSCHEBEKÄMPFUNG Der Compliance Officer der DenizBank AG steht in engem Kontakt mit dem Vorstand. Unsere internen Verhaltensrichtlinien, die auf dem Standard Compliance Code der österreichischen Banken und den internationalen Geldwäschegesetzen basieren, sind für alle unsere Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit zwingend vorgeschrieben. Die Einhaltung dieser Codes und Vorschriften wird regelmäßig von unabhängigen Kontrolleuren für Compliance und Geldwäsche überwacht. Die dynamischen Änderungen, die die ökonomische Entwicklung der letzten Jahre mit sich brachte, haben im Jahr 2011 erneut AML und Compliance-Abteilungen betroffen, bei Konzentration auf eine engere Überwachung externer gesetzlicher Verpflichtungen und erhöhte Sorgfaltspflicht bestimmter täglicher Geschäftsbeziehungen. Deshalb ist sich der Vorstand der sensiblen und wichtigen Arbeit dieser Abteilungen wohl bewusst. Die Bewertung und Minimierung von Rechts- und Reputationsrisiken sind die wichtigsten Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass die Bankprozesse funktionieren und dienen somit auch dem professionellen Kundendienst und einem guten Vertrauensverhältnis mit den Finanzbehörden. Vor diesem Hintergrund steht der Compliance- und AML-Verantwortliche in engem Kontakt mit dem gesamten Vorstand der DenizBank AG und gibt als unabhängige Einheit strategische Empfehlungen in Bezug auf alle AML und Compliance-Angelegenheiten. Alle Richtlinien und Handbücher bezüglich Compliance und AML werden ständig überarbeitet, und die Gesetzesänderungen werden unverzüglich berücksichtigt. 08 Im Jahr 2011 gab es zweimal für alle Mitarbeiter Schulungen und noch eine weitere im November für neue Mitarbeiter. Der Schwerpunkt der Mitarbeiterschulung liegt nicht nur darin, über alle relevanten Vorschriften und gesetzlichen Verpflichtungen zu informieren sondern vielmehr darin, den Mitarbeitern Anweisungen für richtiges Verhalten im Tagesgeschäft zu geben. Einer der Schwerpunkte im Jahr 2011 waren anspruchsvolle Filialaudits. Das Hauptziel der Filialaudits ist es, die Prozesse effizienter zu machen und einheitliche Verfahren innerhalb des rechtlichen Rahmens der Bank zu garantieren. Neben der manuellen Überwachung des Compliance im Rahmen der nationalen und supranationalen Gesetze ist eine funktionierende IT-Infrastruktur wesentlich für die Kontrolle, Überwachung und Einschränkung der AML- und Compliance-Risiken durch automatisierte Prozesse. Deshalb wird die IT-Infrastruktur ständig entsprechend den Gesetzesänderungen weiterentwickelt. Mit einer gut funktionierenden IT-Infrastruktur und einem erfahrenen, professionellen und effizienten AML- und Compliance-Team ist die DenizBank AG in ausreichendem Maße vorbereitet, künftige Herausforderungen der Bankengemeinschaft zu bewältigen. CONTROLLING UND RECHNUNGSWESEN Controlling und Rechnungswesen operieren als zwei getrennte Abteilungen unter einem Stabsbereich. Die Rechnungswesenabteilung ist für die Durchführung und das Management der gesamten Finanzbuchhaltung der DenizBank AG verantwortlich. Weitere Aufgaben der Abteilung sind die Erstellung von externen und internen MISBerichten einschließlich der IFRS-Abschlüsse zur Konsolidierung, interne Budgetierung, Budget-Realisierung und gesetzlich vorgeschriebenes Meldewesen. Das Ziel der Abteilung Controlling ist es, ordentlich, rechtzeitig, unabhängig und objektiv sicherzustellen, dass bei allen Transaktionen die Prinzipien eines gesunden Finanzmanagements, von Transparenz, Effizienz und Effektivität eingehalten werden. Außerdem ist die Abteilung Controlling bemüht sicherzustellen, dass bei den Transaktionen relevante Gesetze und interne Richtlinien auf der Basis angewandter Kontrollen eingehalten werden, wobei ein systematisches und diszipliniertes Verfahren verwendet wird, um Risiken zu bewerten und die Effektivität von Kontrollen und Governance-Prozessen zu verbessern. Die umfangreichen Kontrollen machen zuverlässige Finanzberichte in der ganzen Organisation möglich. Dadurch wird ein solideres Finanzmanagement der DenizBank AG erreicht. Die Abteilung Controlling ist ein wichtiger Teil des internen Kontrollsystems (IKS) der DenizBank AG, sie arbeitet eng mit dem Risikomanagement, der Revision, der Rechtsabteilung sowie mit dem Compliance- und AMLVerantwortlichen zusammen. Das neu eingeführte Kernbankensystem mit den hoch entwickelten Berichtsmöglichkeiten macht es möglich, dass die DenizBank AG nur minimale manuelle Eingriffe bei den Transaktionen im Rahmen der Finanzkontrolle vornimmt. RISIKOBERICHT Die selektive Übernahme von Risiken im Einklang mit unserer Geschäftsstrategie und das aktive Management von diesen Risiken sind Kernfunktionen des Bankgeschäftes der DenizBank AG. Mit unserer Risikopolitik verfolgen wir das Ziel, Risiken systematisch und frühzeitig zu identifizieren, sie zu managen und einer strategiekonformen Begrenzung zu unterziehen. Dabei werden interne wie regulatorische Vorgaben zeitnah berücksichtigt, wie etwa im abgelaufenen Jahr die im Rahmen der Umsetzung der Basel III Richtlinien in nationale Gesetzgebung adaptierten Regelungen zum Liquiditätsrisikomanagement und Großveranlagungen. Zur Sicherstellung einer stets angemessenen Kapitalausstattung über alle für die DenizBank AG relevanten Risiken hinweg und damit der Sicherstellung des nachhaltigen Fortbestands der Bank, sind in der DenizBank AG angemessene Verfahren und Systeme im Einsatz. Alle bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken werden durch Einsetzung adäquater Methoden gesteuert, überwacht und begrenzt. Das Risikomanagement ist daher ein integraler Bestandteil der strategischen Unternehmenssteuerung der DenizBank AG und erfasst alle Bereiche des Institutes. Risikostrategie: Neben risikopolitischen Grundsätzen wie der zeitnahen Einbindung des Vorstands in das Tagesgeschäft, die jederzeitige Gewährleistung der Risikotragfähigkeit und der Vermeidung von Interessenkonflikten haben wir eine adäquate Gesamtbankrisikostrategie definiert. Diese ist geprägt von einem konservativen Umgang mit bankbetrieblichen Risiken und der Übernahme von Risiken nur in jenen Geschäftsfeldern, in denen wir über entsprechende Systeme und Kenntnisse zur Beurteilung der spezifischen Risiken verfügen. Der Risikoappetit (Bereitschaft finanzielle Risiken einzugehen) stellt einen weiteren Einflussfaktor auf die risikostrategische Grundhaltung der DenizBank AG dar und ist in Abhängigkeit zweier unterschiedlicher Szenarien - Going Concern (Normalfall) und Worst Case (Liquidationsfall) - festgelegt. Struktur und Organisation des Risikomanagements: Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement in der DenizBank AG liegt beim Gesamtvorstand. Er entscheidet über die Risikostrategie und legt die Grundsätze für das Risikomanagement fest, inklusive der Limite für relevante Risiken und Verfahren zur Überwachung der Risiken. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben wird der Gesamtvorstand vom Risikokomitee sowie der unabhängigen Abteilung für Risikomanagment der Bank unterstützt. Deren Hauptaufgaben liegen in der Risikoidentifizierung und -bewertung, der Risikosteuerung und der Risikokontrolle. Der Aufsichtsrat überprüft die Risikostrategie und die Organisationsstruktur in regelmäßigen Zeitabständen und sorgt dafür, dass die Geschäftsleitung die notwendigen Maßnahmen zur Erkennung, Messung, Überwachung und Begrenzung der Risiken und die Wirksamkeit der internen Kontrollen überwacht. Die Abteilung Kreditrisikomanagement ist zuständig für das Portfoliomanagement, die Kreditrisikosteuerung und das Monitoring des Kreditbuches sowie die bonitätsmäßige Beurteilung der Kreditkunden der Bank. Eines der Kernelemente des Kreditgenehmigungsprozesses ist eine detaillierte Risikobeurteilung jedes Kreditkunden, wobei die Kreditwürdigkeit der Gegenpartei anhand eines internen Ratingmodells evaluiert wird, das jedem Ratingergebnis eine dieser Kategorie entsprechende Ausfallswahrscheinlichkeit zuweist. Der Algorithmus dieses Ratings wird jährlich auf Basis der historischen Ausfallsergebnisse und interner Faktoren rekalibriert. Die Steuerung des Gesamtrisikos auf Portfolioebene basiert v.a. auf Branchen, Währungen und Bonitätsklassen. Weiters erfolgt im Regelzyklus der Gesamtbanksteuerung und des –risikomanagements eine Kontrolle und Überwachung aller systemrelevanten Risiken in den Abteilungen Controlling, Interne Revision, Geldwäsche und Compliance. Gesamtbankrisikosteuerung: Die DenizBank AG strebt bei den für sie relevanten Risikokategorien den Einsatz adäquater Methoden zur Risikosteuerung im Sinne des Proportionalitätsprinzips an. Das Basel II Rahmenwerk fordert neben einer Einhaltung der Mindest-Eigenkapitalausstattung (Säule I) und einer erhöhten Offenlegungspflicht (Säule III) eine verstärkte Berücksichtigung und Ausprägung einer adäquaten Gesamtbankrisikosteuerung und Risikokapitalausstattung auf Basis des bankspezifischen Risikoprofils (Säule II). Zur Ermittlung der regulatorischen Mindesteigenmittelerfordernisse gemäß Säule I kommen für Marktrisiko die regulatorischen Standardmethoden, für Kreditrisiko der Standardansatz und für das operationelle Risiko der Basisindikatoransatz in der DenizBank AG zur Anwendung. Die Offenlegungspflichten gemäß Säule III werden für die gesamte Gruppe durch die übergeordnete Institutsgruppe erfüllt. Die Anforderungen gemäß Säule II werden in der DenizBank AG durch die Umsetzung eines bankindividuellen ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) Verfahrens auf Gesamtbankebene abgedeckt. Die DenizBank AG verfügt über ein adäquates, dem Umfang der Geschäftstätigkeit angemessenes System zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der Risiken. Das gut ausgebaute interne Kontrollsystem der DenizBank AG gewährleistet, dass wesentliche Risiken regelmäßig identifiziert und beurteilt werden und ermöglicht die erforderlichen Gegenmaßnahmen zeitnah einzuleiten. Im Rahmen der Risikoüberwachung erfolgt eine umfassende, objektive und transparente Offenlegung der Risiken gegenüber dem Vorstand und Aufsichtsrat der DenizBank AG. Das laufende Risikoreporting erfolgt standardisiert und in regelmäßigen Abständen und gewährleistet ein adäquates Informationsniveau aller relevanten Stellen und Entscheidungsträger über die wesentlichen Positionen der Bank, sodass auf dieser 09 Lagebericht des Vorstandes DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Informationsbasis der Risikogehalt der eingegangenen Positionen zeitnah beurteilt wird. Parallel zu ihrer konservativen Risikostrategie bevorzugt die DenizBank AG es, ihre Geschäfte mit Firmen zu entwickeln, die innerhalb der Gruppe (DenizBank Financial Services Group and DEXIA), bekannt sind. Der Grund dafür ist, dass diese Kunden, mit denen die Bank bereits auf eine gesunde langjährige Geschäftsverbindung zurückblickt, die größte Sicherheit bieten. Als ein Ergebnis des Vorgehens der Bank bei wechselseitigen Geschäften mit der Muttergesellschaft sowie ihres starken Engagements mit der Türkei, befindet sich die DenizBank AG in direkter Abhängigkeit mit den wirtschaftlichen Entwicklungen in der Türkei. Die DenizBank AG behandelt einschlägige Risiken auf der Basis ihrer professionellen Kompetenz in Verbindung mit einem angemessenen Risikomanagment und starker Unterstützung der Mutterfirma DenizBank A.Ş., einer der bedeutendsten Privatbanken der Türkei. Die Festlegung von Limiten für alle relevanten Risiken sowie der Einsatz von Verfahren zur Überwachung der Risiken stellen sicher, dass die eingegangenen Risiken die vom Vorstand festgelegten Parameter und die Risikotragfähigkeit der Bank nicht überschreiten. Durch die Abhaltung von Workshops und die Teilnahme an internen und externen Schulungen, die über die grundlegenden Kenntnisse des Risikomanagementsystems hinausgehen, wird das Risikobewusstsein der Mitarbeiter erhöht. Die Risikotragfähigkeitsanalyse bildet die Grundlage für die Risikostrategie der DenizBank AG, da Geschäfte aufgrund des ihnen inhärenten Risikos nur bis zu einem gewissen Ausmaß von den vorhandenen Risikodeckungsmassen getragen werden können. Über die Höhe der vorhandenen Risikodeckungsmassen werden die Art und das Ausmaß der risikobehafteten Aktivitäten der DenizBank AG auf ein für die Bank angemessenes Niveau begrenzt. Die Risikotragfähigkeitsanalyse erstreckt sich dabei auf unerwartete Verluste aus den folgenden wesentlichen Risiken: Ausfallsrisiko aus dem klassischen Kreditgeschäft Kreditrisiko Emittentenrisiko im Handels- und Bankbuch Kontrahentenausfallsrisiko Konzentrationsrisiko Wertverluste durch Marktveränderung von Marktrisiko Operationelles Risiko Zinssätzen, Devisenkursen, Aktien und Optionen sowie Bilanzstrukturrisiken Zur Absicherung von Marktrisiken im Währungsbereich bei der Vergabe von Fremdwährungskrediten setzen wir Derivate ein. Diese werden in geringerem Umfang durch Interest Rate Swaps und Optionen ergänzt. Derivative Finanzinstrumente in € Mio. Devisentermingeschäfte Interest Rate Swaps Optionen Gesamtsumme 1.867 94 7 1.968 Die quantitative Erfassung und Berücksichtigung des Kreditrisikos im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse basiert auf der Berechnungsmethodik eines ‘vereinfachten’ IRB Foundation Ansatzes. Bei Kalkulation des unerwarteten Verlustes für Kreditrisiken werden sowohl das interne Rating als auch die Sicherheiten mitberücksichtigt, während die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Schuldners intern kalkuliert oder geschätzt wird. Der Algorithmus des Ratings wird jährlich aufgrund der Entwicklung der Ausfälle und anderer interner und externer Faktoren rekalibriert. Ein neues Ratingsystem für Kreditengagements, aufbauend auf dem bestehenden Modell des Dexia Konzerns, wurde bereits in 2009 eingeführt, wodurch die Ausfallwahrscheinlichkeit (probability of default - PD) eines Schuldners und Verlustquote bei Ausfall (loss given default - LGD) bankintern ermittelt bzw. geschätzt werden können. Ende 2010 wurde seitens Dexia ein Backtesting des Rating Modells durchgeführt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass das Modell sehr konservativ strukturiert ist. Zur Quantifizierung des operationellen Risikos wird der regulatorische Basisindikator-Ansatz verwendet. Das Geschäftsrisiko wird im Zuge der Festlegung der zur Verfügung stehenden Risikodeckungsmassen berücksichtigt, wobei im Liquidationsfall Szenario ein prozentmäßiger Abschlag von den Risikodeckungsmassen vorgenommen wird. Unzulänglichkeiten oder Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen Liquiditätsrisiko (nur Refinanzierungsrisiko) Sonstiges Risiko Zur Bestimmung des Risikopotenzials des Marktrisikos sind je nach Risikokategorie unterschiedliche Systeme im Einsatz. Die Quantifizierung des Zinsänderungs-risikos auf Gesamtbankebene erfolgt mittels einer Sensitivitätsanalyse die auf einer Parallelverschiebung der Zinskurve basiert. Das FX-Risiko wird auf Gesamtbankebene mittels einer Value at Risk (VaR) Berechnung -unter Einsatz des Systems “RiskMetrics”ermittelt. Die VaR-Berechnung umfasst alle Positionen des Bank- und Handelsbuches inkl. der vorhandenen Derivate. Geschäftsrisiko Regulatorisches und Compliance Risiko Die Erfassung des sonstigen Risikos (Liquiditätsrisiko, Regulatorisches & Compliance Risiko, Reputationsrisiko) erfolgt im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse als prozentmäßiger Aufschlag auf das ermittelte Risikopotenzial der quantifizierbaren Risiken. Ziel der Risikotragfähigkeitsanalyse ist es, die Sicherung des Weiterbestandes der Bank zu gewährleisten. In den Risikotragfähigkeitsmodellen werden folglich die Risiken aus den einzelnen Risikoarten zu einem Gesamtverlustpotential addiert und, um die Tragfähigkeit dieser Risiken zu beurteilen, der zur Deckung dieser potentiellen Verluste in den jeweiligen Szenarien (Going-concern und Liquidationsfall) zur Verfügung stehenden Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Die finanziellen Mittel einer Bank, die zur Abdeckung von Verlusten durch das Schlagendwerden von Risiken eingesetzt werden, werden als Risikodeckungsmasse bezeichnet. In der DenizBank AG werden je nach Verfügbarkeit und Publizitätswirkung drei Risikodeckungsmassen unterschieden, wobei Positionen die als Risikodeckungsmasse zur Verfügung stehen, entsprechend entweder einer oder aufgeteilt mehreren Risikodeckungsmassen zugeordnet werden. Die Risikodeckungsmasse besteht dabei im Wesentlichen aus den anrechenbaren Eigenmitteln und dem verfügbaren EGT Überschuss, wobei stille Reserven im Liquidationsfall unberücksichtigt bleiben. Die jederzeitige Gewährleistung der Risikotragfähigkeit der DenizBank AG wird vom Risikokomitee regelmäßig überwacht. Die Ausnutzung des Gesamtrisikos lag im Jahr 2011 für beide Szenarien stets deutlich unter den verfügbaren Risikodeckungsmassen. Zur Simulation einer starken Erhöhung des Gesamtbankrisikopotentials und zur Quantifizierung der negativen Auswirkungen auf die Ergebnissituation sowie die Risikodeckungsmassen der DenizBank AG werden Stresstesting-Szenarien durchgeführt. Dabei wird eine Erhöhung des Risikos durch die Unterstellung von bestimmten Extremereignissen hervorgerufen. Dieses Stresstesting hat ausreichende Risikodeckungsmassen attestiert. Liquiditätsrisikomanagement: In Bezug auf das Basel III Rahmenwerk wurde in der DenizBank AG das Liquiditätsrisikomanagement überprüft und in Verbindung mit ICAAP als paralleler Prozess erweitert. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements strebt die DenizBank AG den Einsatz adäquater Methoden zu einer effizienten Liquiditätsrisikosteuerung im Sinne des Proportionalitätsprinzips an und verfügt über robuste interne Strategien und Verfahren zur Messung, Steuerung und Überwachung von Liquiditätsrisiken und angemessene Liquiditätspuffer gemäß §25 Abs.1 BWG. Ziel der Liquiditätsrisikosteuerung ist die uneingeschränkte Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Bank unter normalen und Stressszenarien. Die Zahlungsfähigkeit gilt als gesichert, wenn Auszahlungen zu jedem Zeitpunkt durch Einzahlungen und durch Liquiditätsmaßnahmen (z.B. der Liquiditätspuffer) gedeckt sind. Für die DenizBank AG sind aus Risikoaspekten dabei das Zahlungsunfähigkeits-, Refinanzierungs- und Marktliquiditätsrisiko von Relevanz. Zur Ermittlung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos kommen in der DenizBank AG mehrere Instrumente wie Liquiditätsablaufbilanz & GAP Analyse, Stresstesting und Liquidity Coverage Ratio zur Anwendung. Die Ermittlung des Risikopotenzials für das Refinanzierungsrisiko erfolgt im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse als prozentmäßiger Aufschlag auf das ermittelte Risikopotenzial der quantifizierbaren Risiken. Die Höhe des prozentmäßigen Aufschlages („Risikopuffer“) ergibt sich in Abhängigkeit des jeweiligen Szenarios (Going Concern, Liquidationsfall). Das Marktliquiditätsrisiko wird im Zuge der Berechnung des Beleihungswerts der pufferfähigen Anleihen berücksichtigt. Die Liquiditätsablaufbilanz stellt - für einen geeigneten Zeitraum - eine gesamthafte Abbildung der Liquiditätsposten dar, in der die erwarteten Zuflüsse den erwarteten Abflüssen je nach Laufzeitgruppen gegenübergestellt werden. Dadurch wird für jedes Laufzeitband ein GAP (Überschuss beziehungsweise Fehlbestand an Finanzierungsmitteln) berechnet, und dadurch die Steuerung der offenen Liquiditätspositionen ermöglicht. Darüber hinaus werden zur Erstellung der Liquiditätsübersicht angemessene Szenario-Betrachtungen verwendet. In der Szenariobetrachtung wird zwischen allgemeinem Marktszenario (synkratisches Stressszenario) und institutsspezifischem Szenario (idiosynkratisches Stressszenario) differenziert. Weiters wird auch das regulatorische Stressszenario von BIS (Bank for international Settlements) zur Risikoanalyse herangezogen. Die Liquidity Coverage Ratio ist die primäre Messgröße zur Überwachung der Liquiditätsposition der DenizBank AG und ermittelt die Höhe der hochliquiden Aktiva (Liquiditätspuffer) zur Abdeckung von Liquiditätsabflüssen innerhalb eines Monats. Liquiditätspuffer sind die frei verfügbaren bzw. ungebundenen liquiden Mittel (überschüssige Liquidität bzw. realisierbare zusätzliche Liquidität), welche zur Bewältigung von kurzfristigen Liquiditätserfordernissen unter Stressbedingungen zur Verfügung stehen. Die Haltung eines adäquaten Liquiditätspuffers und dessen aktive Überwachung stellen integrierte Bestandteile der Liquiditätsrisikosteuerung der DenizBank AG dar. Zur Ermittlung der Liquidity Coverage Ratio wird der kurzfristige NettoLiquiditätsbedarf dem aktuellen Wert des Liquiditätspuffers gegenübergestellt: Liquiditätsratio = Liquiditätspuffer / Netto cash Outflow (30-Tage). Bei der täglichen Liquiditätssteuerung wird für eine Liquidität gesorgt, die erheblich über das Mindestziel von 30 Tagen hinausgeht und zur langfristigen Weiterführung der Geschäftstätigkeit ausreichen würde. Darüber hinaus wird - innerhalb dieses Zeithorizonts - auch ein kürzerer Überlebenshorizont von 5 Tagen berücksichtigt, um die Aufrechthaltung der Zahlungsfähigkeit der Bank auch in einem sehr kurzfristigen Reputationsrisiko 10 11 Lagebericht des Vorstandes DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Liquiditätsengpass zu sichern. Die Liquiditätssteuerung und -planung im Tagesverlauf leitet sich aus der Liquiditätsposition der DenizBank AG ab, deren Höhe über die Liquidity Coverage Ratio bestimmt wird. Die DenizBank AG sieht sich durch das effektive und effiziente RisikoManagement sowohl für die bestehenden Geschäftstätigkeiten als auch für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Forschung und Entwicklung Es gibt auf Grund unseres Geschäftsmodells keine wesentlichen Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung außer in der Personalentwicklung. Wichtige Entwicklungen nach Abschluss des Berichts Der Firmenname der Tochter CJSC Dexia Bank Moscow wurde im Februar 2012 zu CJSC DenizBank Moscow geändert. Nach dem Bilanzstichtag gab es ansonsten keine weiteren erwähnenswerten Ereignisse. Ausblick und neueste Entwicklungen Die DenizBank AG geht davon aus, dass 2012 ein wichtiges Jahr für sie sein wird, in dem sie die Ergebnisse der in 2011 vorangetriebenen strategischen, finanziellen und technologischen Entwicklungen ernten kann. Rückkehr zu einer neu formulierten Privatkundenstrategie Die bestehende Privatkundenstrategie wurde auf der Basis unseres Geschäftsmodells neu formuliert, um die Wahrnehmung der Bank und deren Marktanteil zu vergrößern. Auf der Basis der neuen Strategie wurde ein Expansionsplan für das Vertriebsnetz ausgearbeitet, dessen Umsetzung für 2012 genehmigt wurde, um die Nähe zu unseren Zielgruppen zu erhöhen. Das Ziel des Expansionsplans ist es, eine starke Abdeckung aufzubauen, damit die Dienstleistungsqualität der Bank verbessert werden kann. Die neue Strategie enthält außerdem einen integrierten Marketingkommunikationsplan, mit dessen Hilfe wir eine größere Erschließung von Zielsegmenten für die Marke der DenizBank AG erwarten. Von konventionellen Medien bis zu Social Media will die DenizBank AG den besten Kommunikationsmix erstellen, um die beste Rentabilität zu erzielen. Mit der erfolgreichen Einführung der neuen Privatkundenstrategie erwarten wir, dass das Wachstum der Bank über Niederlassungen, Call Centers und Online-Bankingplattform gestärkt und beschleunigt wird. 12 Verstärkte Kapitalbasis und Kernkapitalquote Dank unserer Aktionäre haben wir die Eigenkapitalstruktur verstärkt, indem zusätzliches Kapital zugeführt und zuvor ausgegebene nachrangige Anleihen ersetzt wurden, sodass wir für kommende regulatorische und Basel III -Anforderungen gewappnet sind. Dies stärkte die Kernkapitalquote und hat es der Bank ermöglicht, die Basel III – Anforderungen bereits vor ihrer Einführung zu erfüllen. Was das Geschäftspotenzial betrifft, so erwarten wir, dass uns die starke Position und die internationale Erfahrung der DenizBank Financial Services Group weiterhin viele Geschäftsmöglichkeiten in Europa, der Türkei und Russland verschaffen werden. Wir gehen davon aus, dass wir unser Wachstum und unsere Rentabilität im Jahr 2012 mit unserer wohl durchdachten Marktstrategie und dem aktuellen Geschäftsmodell steigern werden. Einführung einer Banking-Plattform und neuer Technologien nach dem neuesten Stand der Technik Das Wachstum unseres Kundenstamms und ein größeres Transaktionsvolumen machten es erforderlich, eine technologisch fortgeschrittene Banking-Plattform einzuführen, die das Geschäftswachstum hinsichtlich Skalierbarkeit und Kontinuität unterstützt. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Mitarbeitern bedanken, die durch ihren ausgezeichneten Teamgeist eine wesentliche Rolle beim Erreichen dieser bemerkenswerten Leistung spielten. Unser Dank gilt auch unseren Aktionären, der DenizBank Financial Services Group, unseren Geschäftspartnern und ganz besonders unseren Kunden, die uns ihre Finanzangelegenheiten anvertraut haben. Wien, am 26. März 2012 Die Migration des Banking Systems wurde 2011 mit der vollen Implementierung einer modernen Banking-Plattform, dem so genannten „InterNext“ fertig gestellt, welche eine volle Integration zwischen Front und Back-Office sowie Hilfsfunktionen bietet. Es wird erwartet, dass die neue Banking-Plattform die gesamte operationale Effizienz erhöht und somit zur Rentabilität der Bank beitragen wird. Der Vorstand Ahmet Mesut Ersoy Vorsitzender Dr. Thomas Roznovsky Mitglied Mehmet Ulvi Taner Mitglied Dr. Edin Güclü Sözer Mitglied Eine weitere technologische Verbesserung wurde durch das Kommunikationssystem der Bank erzielt. Wir haben ein hoch modernes zentrales Telefonsystem eingeführt, um die Effizienz der Kommunikation innerhalb Österreichs sowie der DenizBank Financial Services Group zu erhöhen. Was bringt das Jahr 2012? Wir gehen davon aus, dass die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen in Europa auch in 2012 fortbestehen. Bedeutendes Wirtschaftswachstum wird auf Grund des Schuldenabbaus bei den wirtschaftlichen Aktivitäten nicht erwartet. Erweiterte regulatorische Mindestanforderungen und das Marktumfeld werden die Finanzinstitute in Europa zwingen, sich mehr auf ihre finanzielle Stabilität zu konzentrieren. Andererseits wird der Schlüssel zu Geschäftswachstum immer noch in den Schwellenländern zu finden sein. Unsere starke finanzielle Position und unser aktuelles Geschäftsmodell, das seine Schwerpunkte sowohl auf dem heimischen Markt als auch in den deutschen, türkischen und russischen Märkten hat, verschafft uns die Möglichkeit, nachhaltig und profitabel zu wachsen. Parallel zu unserer neu formulierten Privatkundengeschäftsstrategie werden wir die Sichtbarkeit und Bekanntheit der DenizBank AG in Österreich sowie in Deutschland dadurch erhöhen, dass wir unsere Marketing-, Kommunikations- und PR-Pläne realisieren. 13 Organe der Gesellschaft DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 DenizBank AG Vorstand Ahmet Mesut ERSOY Vorstandvorsitzender Aufsichtsrat Dr. Thomas ROZNOVSKY Mitglied Mehmet Ulvi TANER Mitglied Dr. Edin Güclü SÖZER Mitglied Hakan Ates Vorsitzender Istanbul, Vorsitzender des Vorstands von DenizBank A.Ş. Ressorleitung Derya Kumru Vorsitzender- Stellvertreter Istanbul, Executive Vice President von DenizBank A.Ş. Wouter van Roste Mitglied Istanbul, Mitglied des Vorstandes von DenizBank A.Ş. Marc Lauwers Mitglied Brussel, Vice President of the Management Board Belfius Bank Dr. Kurt Heindl Mitglied Wien, ehemaliger NR Abg., Konsulent Vertreter der Aufsichtsbehörde Andreas Staritz Staatskommissär Amtsdirektor Asli KURT-KUDUG Bereichsleiterin Controlling & Rechnungswesen Prokurist Daniel MAYR, MSc. Bereichsleiter IT & Organisation Prokurist Ingo SCHLINKE Revision Melek AY Risiko Management, Prokurist Özgür KAYA Kredit Risiko Management, Prokurist Sibel TAN Personalabteilung Muzaffer LALE Rechnungswesen Mag. Osman SAGLAM Zahlungsverkehr Mag. Mihter UĞUR Kredit Operations Operationen Markus SCHÄFFER IT Infrastruktur Christian MAYR Bereichsleiter Treasury Prokurist Mag. Lisa Mandl Stellvertreterin Amtsdirektor Abteilungsleiter 14 Rechtsabteilung Levent KORKMAZ Contact Center Mag. Yanki EYÜBOGLU Retail Marketing Burcu SALAFUR Core Banking Applications Astrid VALEK Geschäftsentwicklung Tanja NINOW AML & Compliance Filialen in Österreich Filiale Frankfurt MMag. Tülay KORKMAZ Bereichsleiterin Filialen Österreich Berin KUTLUTAN Leiterin der Zweigstelle in Frankfurt 15 Bilanz DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Bilanz zum 31. Dezember 2011 Aktiva 12/31/2011 Vorjahr in EUR EUR TEUR 1.Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken 96.239.174,33 21.019 2.Schuldtitel öffentlicher Stellen a)Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 40.063.000,00 19.830 3.Forderung an Kreditinstitue a) täglich fällig 17.267.391,22 15.118 b) sonstige Forderungen 676.291.800,01 448.887 693.559.191,23 464.005 4.Forderungen an Kunden 2.263.664.893,68 1.579.568 5.Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere von anderen Emittenten a) von öffentlichen Emittenten 21.931.510,27 12.352 b) von anderen Emittenten 18.062.621,89 27.014 39.994.132,16 39.366 6.Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 754.798,36 1.407 7.Anteile an verbundenen Unternehmen 16.453.424,78 16.453 darunter an Kreditinstituten: EUR 16.453.424,78 8.Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 1.095.533,62 1.314 9.Sachanlagevermögen 2.448.766,43 2.575 10. Sonstige Vermögensgegenstände 34.490.998,72 27.502 11. Rechnungsabgrenzungsposten 4.224.374,87 2.364 3.192.988.288,18 2.175.403 Posten unter der Bilanz 1.Auslandsaktiva 2.958.423.188,00 2.063.412 16 Passiva 12/31/2011 Vorjahr in EUR EUR TEUR 1.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig 35.481.020,87 35.231 b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 234.214.313,32 7.484 269.695.334,19 42.715 2.Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen darunter: aa) täglich fällig 66.936.427,72 85.327 bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 831.388.446,07 670.345 898.324.873,79 755.672 b) sonstige Verbindlichkeiten darunter: aa) täglich fällig 327.559.959,03 370.036 bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 1.348.085.948,38 796.254 1.675.645.907,41 1.166.290 2.573.970.781,20 1.921.962 3.Sonstige Verbindlichkeiten 44.934.618,12 13.725 4.Rechnungsabgrenzungsposten 4.469,51 6 5.Rückstellungen a)Rückstellungen für Abfertigungen 251.953,00 247 b)Steuerrückstellungen 7.528.006,95 1.382 c)sonstige 1.250.129,12 959 9.030.089,07 2.588 6.Ergänzungskapital 0,00 36.634 7.Gezeichnetes Kapital 81.830.524,73 35.831 8.Kapitalrücklagen a)gebundene 115.624.203,46 46.624 9.Gewinnrücklagen a)andere Rücklagen 73.115.654,90 56.330 10. Haftrücklage gemäß § 23 Abs 6 BWG 24.782.613,00 18.989 3.192.988.288,18 2.175.403 Posten unter der Bilanz 1.Eventualverbindlichkeiten 124.061.047,19 76.227 darunter: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten 124.061.047,19 76.227 2.Kreditrisiken 108.531,03 270 3.Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 Abs 14 BWG 294.257.462,47 193.094 4.Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs 1 BWG 200.771.388,76 153.453 darunter: erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 Z 1 und 4 BWG 200.487.059,42 153.073 5.Auslandspassiva 1.182.169.799,54 745.983 17 18 1,168,385.04 60,490,090.19 56,799,293.90 8,294,194.46 65,093,488.36 0.00 856,853.22 68,080,219.54 3,843,584.40 0.00 56,601,373.85 53,254,993.85 0.00 53,254,993.85 0.00 0.00 56,601,373.85 3,346,380.00 0.00 358,049.07 5,069.07 0.00 5,069.07 0.00 352,980.00 0.00 358,049.07 4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0.00 16,453,424.78 16,453,424.78 0.00 16,453,424.78 0.00 0.00 0.00 16,453,424.78 3. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 7.977.400,00 4.984.000,00 0,00 4.984.000,00 0,00 2.993.400,00 7.977.400,00 von anderen Emittenten 0,00 0,00 11.982.000,00 11.982.000,00 0,00 11.982.000,00 0,00 11.982.000,00 2. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere von öffentlichen Emittenten 0.00 19,830,500.00 1. Schuldtitel öffentlicher Stellen III. Finanzanlagen 0,00 19,830,500.00 0.00 19,830,500.00 0.00 0.00 0.00 391,196.21 499,957.86 6,081,045.06 17,518.08 17,518.08 0.00 3. Geringwertige Vermögensgegenstände 0,00 0.00 19,830,500.00 593,206.78 2,574,899.82 2,448,766.43 3,741,040.28 6,189,806.71 17,518.08 0.00 0.00 0.00 0.00 279,309.63 864,931.99 745,964.08 2,384,519.52 3,130,483.60 0.00 304,933.72 3,266,084.87 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 169,332.45 296,379.07 1,709,967.83 1,702,802.35 1,356,520.76 3,059,323.11 0.00 68,744.41 313,107.33 2,132.25 575,178.26 1,313,816.52 0.00 0.00 1,095,533.62 4,553,154.18 0.00 0.00 5,648,687.80 0.00 0.00 2,132.25 106,008.19 2,132.25 356,895.36 0.00 5,397,800.63 0.00 107,775.20 115,920.00 0.00 115,920.00 -107,775.20 0.00 103,875.94 238,843.11 115,920.00 107,775.20 573,046.01 1,206,041.32 979,613.62 4,553,154.18 5,532,767.80 107,775.20 lfd. Jahr EUR EUR Abschreibung Buchwert 01.01.2011 31.12.2011 EUR EUR Abschreibung EUR EUR EUR 5,290,025.43 2,814,960.19 VI. JAHRESÜBERSCHUSS 22.579.320,04 15.103 15. Rücklagenbewegung darunter: Dotierung der Haftrücklage EUR 5.793.938,00 (i.Vj.: TEUR 5.143) -22.579.320,04 -15.103 VII. BILANZGEWINN 0,00 0 1. Einbauten in fremde Gebäude -1.387 -222 Sachanlagen -7.533.997,48 -1.167.643,38 II. 13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 14. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 13 auzuweisen 3. Geringwertige Vermögensgegenstände - Software 16.712 2. Geleistete Anzahlungen 31.280.960,90 1. Lizenzen V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Immaterielle Vermögensgegenstände 10. Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisiken -1.154.973,60 -1.985 11. Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und aus Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisiken 533.244,56 1.893 12. Erträge aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie Finanzanlagen bewertet werden, 9.158,60 0 sowie auf Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen I. 16.804 EUR 31.893.531,34 31.12.2011 IV. BETRIEBSERGEBNIS EUR 7.Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand darunter: aa) Löhne und Gehälter -6.478.628,42 -5.899 bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene soziale Abgaben und vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge -1.613.903,43 -1.530 cc) sonstiger Sozialaufwand -180.644,33 -164 dd) Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -90.355,03 -88 ee) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -121.055,49 -118 -8.484.586,70 -7.799 b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) -6.048.383,73 -6.512 -14.532.970,43 -14.311 8.Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 8 und 9 enthaltenen Vermögensgegenstände -1.168.385,04 -1.268 9.Sonstige betriebliche Aufwendungen -73.695,30 -137 III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN -15.775.050,77 -15.716 01.01.2011 32.520 Buchwert 47.668.582,11 Kumulierte II.BETRIEBSERTRÄGE AHK 3.715 -1.117 506 139 Umbuchungen 4.657.928,95 -2.242.471,37 166.142,99 41.496,18 Abgänge 29.277 Zugänge 45.045.485,36 AHK I. NETTOZINSERTRAG 3.Provisionserträge 4.Provisionsaufwendungen 5.Erträge aus Finanzgeschäften 6.Sonstige betriebliche Erträge Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2011 Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011 2011 Vorjahr EUR EUR in TEUR 1.Zinsen und ähnliche Erträge 137.763.371,52 90.126 (darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren: EUR 2.108.366,04 ; i. Vj.: TEUR 1.777) 2.Zinsen und ähnliche Aufwendungen -92.717.886,16 -60.849 Anlagenspiegel Gewinn-und Verlustrechnung DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 19 20 Anhang zum Jahresabschluss 2011 177.481.698 114.999.889 -766.100 -124.867 -26.425 27.440.677 319.004.872 159.762.644 17.719.054 114.999.889 -390.711 -375.389 -63.682 -61.185 -13.477 -12.948 25.058.612 2.382.065 299.353.275 19.651.597 35.830.696 46.624.144 57.133.804 18.988.675 1.185.326 45.999.829 69.000.060 Bewertung Eigenkapital -390.711 Währungsdifferenzen -63.682 Bewertung Bilanzgewinn -13.477 Jahresüberschuss 16.785.382 5.793.938 2.479.292 Eigenkapital 31.12.2011 81.830.525 115.624.204 73.464.793 24.782.613 3.651.141 Eigenkapital 1.1.2011 Kapitalerhöhung Gesamt in EUR Gezeichnetes Kapital- Gewinn- Haft- Bilanz Kapital rücklage rücklage rücklage gewinn Eigenanteil Fremdanteil Darstellung der Komponenten des Eigenkapitals und ihrer Entwicklung für das Geschäftsjahr 2011 Darstellung der Komponenten des Eigenkapitals und ihrer Entwicklung für das Geschäftsjahr 2011 DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 I. Allgemeine Bestimmungen Der Jahresabschluss der DenizBank AG für das Geschäftsjahr 2011 wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, erstellt. niedrigeren Börsen- bzw. Marktkursen bewertet. Von einer Zuschreibung gemäß § 208 UGB wird abgesehen, wenn ein niedriger Wertansatz auf Grund der steuerrechtlichen Gewinnermittlung beibehalten werden kann. Die aus steuerlichen Gründen unterlassene Zuschreibung belief sich auf EUR 0,00. (2010: EUR 0,57 Mio.). Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Positionen des Jahresabschlusses wurden nach den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches und des Bankwesensgesetzes in der jeweils geltenden Fassung vorgenommen. Die Bewertung der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der immateriellen Wirtschaftsgüter erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, denen Nutzungsdauern von 10 Jahren (Investitionen in Mieträumen) bzw. 2-10 Jahren (Software, Büroeinrichtung und Geschäftsausstattung) zugrunde gelegt wurden. Geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 13 EStG) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel in den Spalten Zugang, Abgang und Abschreibung des Geschäftsjahres ausgewiesen. Für Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen fallen im folgenden Jahr EUR 1,01 Mio. (2010: EUR 1,01 Mio.) und in den folgenden 5 Jahren EUR 5,07 Mio. (2010: EUR 5,04 Mio.) an. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Anlage 2 zu Art. I § 43 BWG. Einzelne Posten, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden nicht angeführt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet. Dem Vorsichtsprinzip wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Bankgeschäftes insofern Rechnung getragen, als nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen und alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste bei der Bewertung berücksichtigt wurden. Fremdwährungsbeträge werden gem. § 58 Abs. 1 BWG zu den DevisenMittelkursen, Valutenbestände zu den notierten Valuten-Mittelkursen bewertet. Aktiva Der Ansatz von Wertpapieren, die dem Umlaufvermögen zugeordnet sind, erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Börsenkursen zum Bilanzstichtag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Wertpapiere des Anlagevermögens wurden gem. § 56 Abs. 2 BWG bewertet. Wertpapiere, die dem Handelsbestand zugeordnet sind, wurden mit den Marktkursen bewertet. Bei den Schuldverschreibungen handelt es sich in voller Höhe um festverzinsliche, zum Börsenhandel zugelassene, inländische und ausländische Wertpapiere, deren Emittenten Staaten, Kreditinstitute und Unternehmen sind. Den sonstigen Forderungen wurden nicht zum Börsenhandel zugelassene, festverzinsliche Wertpapiere zugeordnet. Passiva Die Ermittlung der Rückstellung für Abfertigungsverpflichtungen erfolgte nach finanzmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Pensionsalters von 60 (Frauen) bzw. 65 Jahren (Männer) sowie eines Rechnungszinssatzes von 3,5%. Gemäß § 14 EStG ist ein Wert von EUR 258.586,00 anzusetzen der gem. § 198 Abs. 9 UGB (passive Steuerlatenz) ermittelte Betrag ist in Höhe von TEUR 6,63 in der Position Steuerrückstellungen enthalten. Im Geschäftsjahr 2010 wurde der gem. § 198 Abs. 10 UGB (aktive Steuerlatenz) ermittelte Betrag in Höhe von TEUR 5,10 nicht angesetzt. In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sowie in der Höhe und/oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich waren. Sonstige Rückstellungen wurden u.a. für nicht konsumierte Urlaube und Prämien gebildet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Nennbetrag bzw. dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Ein Wertpapier-Handelsbuch gemäß § 22 n Abs. 1 BWG wird seit 1. Jänner 2005 geführt. Das Volumen beträgt EUR 1,16 Mio. (31.12.2010: EUR 1,45 Mio.) Guthaben bei Kreditinstituten, Ausleihungen an Kreditinstitute und Nichtbanken, Wertpapiere des Umlaufvermögens, Wechsel und sonstige Forderungen wurden nach den Vorschriften des § 207 UGB mit den 21 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 1. Aktiva Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken Der Kassenbestand und die Guthaben bei Zentralnotenbanken betrugen zum Bilanzstichtag EUR 96,24 Mio. (31.12.2010: EUR 21,02 Mio.) und lagen somit um EUR 75,22 Mio. über dem Vorjahreswert. Schuldtitel öffentlicher Stellen Zum Bilanzstichtag betrugen die Schuldtitel öffentlicher Stellen EUR 40,06 Mio. (31.12.2010: EUR 19,83 Mio.) Forderung an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich im Berichtszeitraum um EUR 229,55 Mio. auf EUR 693,56 Mio. Forderungen an verbundene Unternehmen betrugen zum Bilanzstichtag EUR 598,01 Mio. (31.12.2010: EUR 339,05 Mio.), hiervon sind EUR 5,50 Mio. nachrangig. In den Forderungen sind keine Treuhandgeschäfte und keine wechselmäßig verbrieften Forderungen enthalten. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresstand von EUR 1.579,57 Mio. um EUR 684,09 Mio. auf nunmehr EUR 2.263,66 Mio. Es bestehen Forderungen an verbundene Unternehmen in der Höhe von EUR 123,89 Mio. (31.12.2010: EUR 24,00 Mio.). Die nicht täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden enthielten Beträge mit folgender Fristigkeit (Restlaufzeit): Forderungen in TEUR an Kreditinstitute 31/12/2011 31/12/2010 571,322 148,849 mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 78,147 271,240 mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 11,300 15,573 mehr als 5 Jahre 15,523 15,498 bis 3 Monate Kunden 31/12/2011 31/12/2010 199,201 129,833 326,146 230,416 947,757 908,511 790,259 290,259 Regionale Gliederung der Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Nichtbanken: Forderungen in TEUR an Türkei Österreich Sonstige Länder Kreditinstitute 31/12/2011 31/12/2010 43,838 55,935 41,732 48,402 607,989 359,669 Kunden 31/12/2011 31/12/2010 2,042,249 1,461,296 4,955 7,657 216,461 110,614 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Die Position Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere erhöhte sich von EUR 39,37 Mio. im Vorjahr auf EUR 39,99 Mio. zum Bilanzstichtag. 22 Zum Bilanzstichtag waren börsennotierte Wertpapiere mit Buchwerten in der Höhe von EUR 4,98 Mio. und nicht börsennotierte Wertpapiere von EUR 11,98 Mio. vorhanden, die gemäß § 56 Abs. 1 BWG wie Anlagevermögen bewertet werden. Börsennotierte Wertpapiere mit einem Buchwert von EUR 22,62 Mio. sind dem Umlaufvermögen gewidmet und Wertpapiere mit einem Buchwert von EUR 0,41 Mio. sind Teil des Handelsbestandes. Im Bestand befinden sich keine festverzinslichen Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es wurden Wertpapiere mit einem Nominalbetrag in der Höhe von EUR 41,69 Mio zu Gunsten von Kreditinstituten verpfändet. Zum 31. Dezember 2011 bestehen keine Pensionsgeschäfte gemäß § 50 Abs. 4 BWG. Finanzinstrumente gemäß § 237a Abs. 1 Z 1 UGB: Finanzinstrumente des Finanzanlagevermögens, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, gliedern sich wie folgt: in TEUR Schuldtitel öffentlicher Stellen Buchwert 31/12/2011 19.831 stille Lasten 1.065 Buchwert 31/12/2010 19.831 stille Lasten 412 1.358 19.959 754 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 16.966 Die Gründe für die entstandenen stillen Lasten bei den Schuldverschreibungen beziehen sich ausschließlich auf marktpreisbedingte Schwankungen. Eine nachhaltige Verschlechterung der Bonität der Emittenten konnte nicht festgestellt werden. Aus vorstehend genannten Gründen wurde keine Abwertung berücksichtigt. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Anteile von nicht börsennotierten Gesellschaften im Wert von EUR 0,01 Mio. und an Aktien und Aktienfonds im Wert von EUR 0,75 Mio. sind zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Die Aktienfondsanteile (EUR 0,75 Mio.) und Aktien (EUR 0,00 Mio.) werden im Handelsbestand geführt. Anteile an verbundenen Unternehmen Im Dezember 2003 wurden 51 % der Anteile an der CJSC Deniz Bank, Moskau (vormals CJSC Dexia Bank Moskau), erworben. Seitens des Gesellschafters DenizBank A.S., Istanbul, erhielt die DenizBank AG, Wien, einen Letter of Comfort, datiert mit 20. März 2009, in dem DenizBank A.S., Istanbul, die unwiderrufliche Zusage erteilt, jegliche Verluste, die im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Deniz Bank, Moskau, bei DenizBank AG, Wien, entstehen sollten, zu übernehmen. Das Eigenkapital beträgt nach Berücksichtigung des Jahresergebnisses in Höhe von EUR 4,76 Mio. zum 31.12.2011 EUR 40,11 Mio. Immaterielle Vermögensgegenstände Mit einem Stand von EUR 1,1 Mio. (31.12.2010: EUR 1,31 Mio.) betrifft diese Bilanzposition vor allem angekaufte EDV-Software. Sachanlagen Investitionen in Höhe von EUR 0,50 Mio. stehen Abschreibungen in Höhe von EUR 0,60 Mio. gegenüber. Die Sachanlagen verringerten sich von EUR 2,57 Mio. um EUR 0,12 Mio. auf nunmehr EUR 2,45 Mio. Die Entwicklung einzelner Posten des Anlagevermögens werden im Anlagenspiegel gem. § 226 UGB angeführt und sind dem Anhang als Anlage beigefügt. Sonstige Vermögensgegenstände Diese Position enthält vor allem Verrechnungsposten und wird mit EUR 34,50 Mio. zum Bilanzstichtag ausgewiesen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erträge (Zinsen) in Höhe von EUR 33,75 Mio. enthalten, welche erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden. Bilanzsumme Die Bilanzsumme der DenizBank AG erreichte zum Jahresende 2011 EUR 3.192,99 Mio. (31.12.2010: EUR 2.175,40 Mio.) und liegt damit um EUR 1.017,59 Mio. über dem Vorjahreswert. Der Gesamtbetrag der Aktiva, die nicht auf EUR lauten, beträgt EUR 1.858,71 Mio. Auf der Passivseite sind EUR 766,31 Mio. enthalten, die nicht auf EUR lauten. Anmerkungen zu den Positionen unter dem Bilanzstrich Die Auslandsaktiva der Bank betrugen zum Jahresende EUR 2.958,42 Mio. (31.12.2010: EUR 2.063,41 Mio.). Sonstige Verbindlichkeiten Unsere sonstigen Verbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag EUR 44,93 Mio. und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 31,20 Mio. In den sonstigen Verbindlichkeiten waren Aufwendungen (Zinsen) in Höhe von EUR 23,17 Mio. enthalten, welche erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam wurden. Eine weitere Position betrifft den FX Internen Ausgleich in Höhe von EUR 19,88 Mio., der den Fremdwährungsausgleich zwischen on-balance ausgewiesenen Kassageschäften und den off-balance ausgewiesenen Termingeschäften aus überwiegend EUR/USD Devisenterminswaps beinhaltet. Rechnungsabgrenzungsposten Die ausgewiesenen EUR 4.469,51 betreffen ausschließlich Zinsen aus Wechselgeschäften. Rückstellungen Die Summe der Rückstellungen betrug im Berichtsjahr EUR 9,03 Mio. (31.12.2010: EUR 2,59 Mio.). Sie liegt damit um EUR 6,44 Mio. über dem Vorjahreswert und enthält neben den Rückstellungen für Abfertigungen von EUR 0,25 Mio. Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 7,53 Mio. sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 1,25 Mio., welche zum überwiegenden Teil Personalkosten betreffen. 2. Passiva Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Berichtsjahr von EUR 42,71 Mio. um EUR 226,99 Mio. auf EUR 269,70 Mio. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Berichtstermin EUR 227,82 Mio (31.12.2010: EUR 7,48 Mio.). Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich von EUR 1.921,96 Mio. im Vorjahr auf EUR 2.573,97 Mio. zum Jahresultimo. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Bilanzstichtag EUR 0,87 Mio. (31.12.2010: EUR 20,00 Mio.). Die darin enthaltenen Spareinlagen verzeichneten im Jahresabstand einen Zuwachs von EUR 142,65 Mio. auf einen Stand zum Bilanzstichtag von EUR 898,32 Mio. Der Anteil von Spareinlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist betrug 92,55%. In den Spareinlagen sind keine Mündelgeldspareinlagen enthalten. In den Verbindlichkeiten sind keine Treuhandgeschäfte enthalten. Die nicht täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden enthielten Beträge mit folgender Fristigkeit (Restlaufzeit): Verbindlichkeiten in TEUR gegenüber Kreditinstitute 31/12/2011 31/12/2010 193.214 7.484 mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 3.000 - mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 38.000 - mehr als 5 Jahre - - bis 3 Monate Kunden 31/12/2011 31/12/2010 732.362 268.329 448.132 528.566 1.061.738 668.265 4.179 547 Ergänzungskapital Im November 2011 wurden alle Ergänzungskapitalschuldverschreibungen zurückgezahlt. Der Gesamtbetrag des Ergänzungskapitals per Jahresultimo beträgt somit EUR 0,00. (31.12.2010: EUR 36,63 Mio.). Gezeichnetes Kapital In der am 10.08.2011 abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung wurde die Erhöhung des Grundkapitals von Nominale EUR 35.830.695,92 um EUR 7.999.843,84 auf EUR 43.830.539,76 und zwar von 49.304 Stück Aktien um 11.008 Stück Aktien auf 60.312 Stück, auf Deniz Bank A.S. lautende Stückaktien zum Ausgabekurs von 250%, beschlossen welche sofort zur Gänze bar zu leisten war und im Firmenbuch mit 27.08.2011 eingetragen wurde. Am 17.11.2011 wurde eine weitere außerordentliche Hauptversammlung abgehalten. In dieser außerordentlichen Hauptversammlung wurde die Erhöhung des Grundkapitals um EUR 37.999.984,97 auf EUR 81.830.524,73 und zwar um 52.289 Stück Aktien auf 112.601 Stück, auf Deniz Bank A.S. lautende Stückaktien zum Ausgabekurs von 250%, beschlossen welche sofort zur Gänze bar zu leisten war und im Firmenbuch mit 25.11.2011 eingetragen wurde. Das Grundkapital beträgt per Jahresende EUR 81.830.524,73 und ist zerlegt in 112.601 Stückaktien, welche auf den Namen der Hauptaktionäre lauten. Kapitalrücklagen Die gebundene Kapitalrücklage von EUR 46,62 Mio. im Jahre 2010, erhöhte sich aufgrund der Kapitalerhöhung mit einem Ausgabekurs von 250% um EUR 69,00 Mio. auf nunmehr EUR 115,62 Mio. 23 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Gewinnrücklagen Aufgrund der positiven Ertragssituation unserer Bank haben wir uns dieses Jahr entschlossen, den Jahresgewinn nach Dotierung der Haftrücklage in der Höhe von EUR 16,79 Mio. den Gewinnrücklagen zuzuführen. Haftrücklage Im Geschäftsjahr wurde eine Dotierung der Haftrücklage in Höhe von EUR 5,79 Mio. erforderlich. Der Stand zum Bilanzstichtag beträgt daher EUR 24,78 Mio. Anmerkungen zu den Positionen unter dem Bilanzstrich Die Eventualverbindlichkeiten betreffen mit einem Betrag von EUR 124,06 Mio. Garantien. Die Auslandspassiva betrugen EUR 1.182,17 Mio. (31.12.2010: EUR 745,98 Mio.). 3. Gewinn- und Verlustrechnung Zinsengeschäft Zinsen und ähnliche Erträge, darunter auch Zinsen aus festverzinslichen Wertpapieren, abzüglich Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ergaben einen, um EUR 15,77 Mio. erhöhten, Nettozinsertrag in Höhe von EUR 45,05 Mio. zum Bilanzstichtag. Der Zinsaufwand für unser Ergänzungskapital betrug EUR 2,35 Mio. (2010: EUR 1,01 Mio.). Anrechenbare Eigenmittel in TEUR 31/12/2011 31/12/2010 31/12/2009 Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Haftrücklage 81.831 115.624 73.116 24.782 Abzugskapital gem. § 23 Abs. 13 Z 1 BWG -1.096 Kernkapital 294.257 Ergänzungskapital - Eigenmittel 294.257 in % der risikogewichteten Aktiva 11,73% 35.831 46.624 56.330 18.989 -1.314 156.460 36.634 193.094 10,07% 27.831 34.624 46.370 13.845 -1.653 121.018 16.634 137.652 9,89% Ergänzende Angaben zu Finanzderivaten im Bankbuch Aufstellung über die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten derivativen Finanzinstrumente: Kauf und Verkauf Marktwert in TEUR Nominale Devisentermingeschäfte Interest Rate Swap Optionen Gesamtsumme 1,866,887 93,780 7,033 1,967,700 Positiver Marktwert Negativer Marktwert 1,696 2,734 0 4,430 23,424 2,734 0 26,158 In den sonstigen Verbindlichkeiten sind negative Bewertungsergebnisse aus Devisentermingeschäften in Höhe von EUR 19,88 Mio. erfasst. Darüber hinaus waren keine Drohverlustrückstellungen für negative Marktwerte von Derivaten zu dotieren. Die Forderungswerte von Derivaten gemäß Anlage 2 zu § 22 BWG wurden nach der Marktbewertungsmethode ermittelt. Bei Zinsswaps erfolgt die Bewertung durch Abzinsung der zukünftigen Zahlungsströme auf Basis der am Bilanzstichtag für die Restlaufzeit der Kontrakte geltenden Marktzinssätze. Für die Ermittlung der Marktwerte von 24 Devisentermingeschäften wird der kontrahierte Terminkurs mit dem Terminkurs des Bilanzstichtags für die Restlaufzeit des jeweiligen Kontraktes verglichen. Der daraus resultierende Wert wird unter Berücksichtigung aktueller Marktzinssätze der entsprechenden Währung auf den Bilanzstichtag diskontiert. Das grundlegende Bewertungsmodell bei Optionen ist das Black-Scholes-Modell. Verteilung nach geographischen Märkten Nettozinsertrag in TEUR Österreich Deutschland Gesamtsumme 2011 52,459 (7,413) 45,045 2010 36,762 (7,485) 29,277 Betriebserträge Die Betriebserträge, welche den Nettozinsertrag, die Provisionserträge abzüglich der Provisionsaufwendungen, Erträge bzw. Aufwendungen aus Finanzgeschäften und sonstige betriebliche Erträge beinhalten, erfuhren eine Erhöhung um EUR 15,15 Mio. oder 46,58% auf EUR 47,67 Mio. Betriebsaufwendungen Die Betriebsaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr von EUR 15,72 Mio. um EUR 0,06 Mio. auf EUR 15,78 Mio. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um EUR 0,68 Mio. auf EUR 8,48 Mio. (2010: EUR 7,80 Mio.). Der sonstige Verwaltungsaufwand (Sachaufwand) verringerte sich im Berichtszeitraum von EUR 6,51 Mio. auf EUR 6,05 Mio. In den Sachaufwendungen ist ein Miet- und Leasingaufwand in Höhe von EUR 1,01 Mio. enthalten. Betriebsergebnis Unser Betriebsergebnis liegt mit EUR 31,89 Mio. um EUR 15,09 Mio. über dem Wert des Vorjahres. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) Das ausgewiesene EGT von EUR 31,28 Mio. liegt um EUR 14,57 Mio. oder 87,17% über dem Wert des Vorjahres (EUR 16,71 Mio.). Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss beträgt EUR 22,58 Mio. und erhöhte sich um 49,50% oder EUR 7,48 Mio. gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres in der Höhe von EUR 15,10 Mio. Rücklagenbewegung Der Saldo der Rücklagenbewegungen von EUR 22,58 Mio. zum Bilanzstichtag betrifft die Zuweisung zur Haftrücklage in Höhe von EUR 5,79 Mio., und die Zuweisung zur Gewinnrücklage in Höhe von EUR 16,79 Mio. Bilanzgewinn/Gewinnverteilung Nach Rücklagenbewegung wird ein Bilanzgewinn von EUR 0,00 Mio. ausgewiesen. Sonstige Angaben Die DenizBank AG ist in den Konzernabschluss der Dexia S.A. (größter Kreis von Unternehmen) in Brüssel sowie in den Konzernabschluss der DenizBank A.S. (kleinster Kreis von Unternehmen) als Mutterunternehmen in Istanbul einbezogen. Die Denizbank AG stellt einen eigenen Konzernabschluss in Wien auf. Die Konzernabschlüsse sind an den Standorten der Unternehmen hinterlegt. Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 180 Angestellte (2010: 177 Angestellte) beschäftigt. Die Jahresbezüge der im Geschäftsjahr 2011 tätigen Mitglieder des Vorstandes beliefen sich für das Berichtsjahr auf EUR 735.965,76 (2010: EUR 656.054,60). An Haftungen für Mitglieder des Vorstandes wurden EUR 19.500,00 (2010: EUR 10.500,00) übernommen. Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen für Mitglieder der Vorstandes und leitende Angestellte gem. § 80 Abs. 1 AktG betrugen EUR 12.453,59 (2010: EUR 76.220,02). Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen für andere Arbeitnehmer betrugen EUR 311.653,02 (2010: EUR 160.025,56). Darin sind Aufwendungen für Abfertigungen von EUR 149.505,09 (2010: EUR 7.635,73) und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen von EUR 75.648,72 (2010: EUR 71.816,45) enthalten. Der Aufsichtsrat setzte sich im Jahr 2011 wie folgt zusammen: Hakan Ates, Vorsitzender Derya Kumru, Vorsitzender-Stellvertreter Dirk Bruneel, Vorsitzender-Stellvertreter (bis 18.03.2011) Dr. Kurt Heindl, Mitglied Wouter van Roste, Mitglied Marc Lauwers, Mitglied (ab 02.04.2011) Als Staatskommissäre waren bestellt: Amtsdirektor Andreas Staritz MR Mag. Lisa Mandl, Stellvertreterin Der Vorstand wurde im Jahr 2011 bzw. bis zur Bilanzfeststellung von folgenden Herren gebildet: Ahmet Mesut Ersoy, Vorsitzender (ab 01.10.2011) Martijn van Mancius, Vorsitzender (bis 30.09.2011) Dr. Thomas Roznovsky, Mitglied Mehmet Ulvi Taner, Mitglied Dr. Edin Güçlü Sözer, Mitglied (ab 19.12.2011) Die DenizBank AG ist unter der Firmenbuchnummer FN 142199t beim Handelsgericht Wien eingetragen. Wien, am 26. März 2012 Der Vorstand Ahmet Mesut Ersoy Vorsitzender Mehmet Ulvi Taner Mitglied Dr. Thomas Roznovsky Mitglied Dr. Edin Güçlü Sözer Mitglied Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für Prüfungskosten beliefen sich im Berichtsjahr auf EUR 221.605,40, für Steuerberatungskosten EUR 13.063,05 und für Beratungskosten EUR 3.932,39. Die gesamten Aufsichtsratsvergütungen betrugen EUR 99.838,71. Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufgrund des DBA zwischen der Türkei und Österreich, konnte in diesem Jahr keine fiktive Quellensteuer aus Zinserträgen für das Jahr 2011 (2010: EUR 2,74 Mio.) auf die Körperschaftsteuer des Jahres 2011 angerechnet werden. 25 Tz 26 Bericht zum Jahresabschluss Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der DenizBank AG, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2011 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2011, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2011 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und für die Buchführung Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensund bankrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen. Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung und Bankprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. 26 Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt. Prüfungsurteil Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der DenizBank AG zum 31. Dezember 2011 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2011 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Aussagen zum Lagebericht Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss. Wien, am 26. März 2012 Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH Geschäftsstellen Bestätigungsvermerk DENİZBANK AG, WIEN GESCHäFTSBERICHT 2011 Österreich Zentrale 1030 Wien, Thomas-Klestil-Platz 1 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 2029 SWIFT. ESBK AT WW FN 142199 t HG Wien, DVR: 0845981, BLZ: 19650 [email protected] Filiale City 1010 Wien, Kärntner Ring 14 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3839 [email protected] Filiale Südbahnhof 1040 Wien, Wiedner Gürtel 24 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3829 [email protected] Filiale Innsbruck 6020 Innsbruck, Brixnerstraße 3 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3769 [email protected] Filiale Graz 8020 Graz, Radetzkystr. 1-3 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3939 [email protected] Filiale Ottakring 1160 Wien, Neulerchenfelderstr. 13 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3849 [email protected] Filiale Floridsdorf 1210 Wien, Pragerstraße 2/ Am Spitz 15 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3949 [email protected] Filiale Salzburg 5020 Salzburg, Schalmooser Hauptstraße 10 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-0-505 105- 2000 Fax: +43-0-505 105-3959 [email protected] Filiale Bregenz 6900 Bregenz, Römerstraße 1-3 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3779 [email protected] Filiale Linz 4020 Linz, Graben 16 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3739 [email protected] Filiale Wiener Neustadt 2700 Wiener Neustadt, Brodtischgasse 6 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505 105 3859 [email protected] Filiale Baden 2500 Baden, Erzherzog Rainer-Ring 3 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-(0)-505-105-3759 [email protected] Filiale Reumannplatz 1100 Wien, Pernerstorfergasse 26 Tel: 0800 88 66 00 International: +43-(0)-505 105-2000 Fax: +43-0-505 105- 2029 [email protected] Deutschland DenizBank (Wien) AG Zweigniederlassung Frankfurt/Main 60329 Frankfurt/Main, Deutschland Münchenerstraße 7 Tel: 0800 4 88 66 00 International: 0049-69-427 26 03 0 Fax: 0049-69-427 26 03 30 [email protected] 27
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Geschäftsbericht DenizBank AG 2008
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Geschäftsbericht 2004 - VakifBank International AG
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der Generaldirektion der Stiftungen verwaltet.